modepolizei
ich will mich wirklich nicht als oben genanntes aufspielen, aber manchmal gruselt es einen einfach. ich sitze gerade in einem der berliner in-cafés und bin erstaunt, nein, erschüttert, wie sich manche menschenauf die straße trauen. ich unterstelle jetzt einfach mal so ziemlich jedem so viel eitelkeit, dass er einen blick in den spiegel wirft, bevor er das haus verlässt. setzt man dies voraus, ist das, was sich einem in berlin mitte/prenzlauer berg so begegnet umso unerklärlicher. manchmal kann ich mir nicht vorstellen, dass mein gegenüber in den spiegel geschaut hat und bei sich dachte: "hey, sieht klasse aus, da hab ich mich ja mal wieder selber übertroffen". ok, den letzten teil des satzes kann ich mir schon vorstellen, aber erben den ersten nicht. die beine bei minusgraden quasi nackig, den po in schmuddelig beigen flokati gewickelt, den oberkörper in ein olles schießer-feinrip-unterhemd gesteckt, jacke drüber und raus. ernsthaft? ein glitzerband das stark an die gimmicks aus Pferdezeitschriften erinnern auf den kopf, ne feder reingesteckt und schon ist der alltagsfähige look berlins perfekt.
wuahhh, da schüttelts mich - mein gott bin ich spießig!
wuahhh, da schüttelts mich - mein gott bin ich spießig!
annablume - 7. Dez, 14:22
Der Beschreibung nach