27 minuten s-bahn
27 minuten berliner ringbahn an einem montag nachmittag.
bereits zwei stationen nach mir steigt ein älterer herr in die bahn und setzt sich auf den freien platz zu meiner rechten. zwischen uns ist ein klappplatz frei. er ist nach oben geklappt. wir haben noch nicht den nächsten bahnhof erreicht, da zückt der mann schon sein handy: "... ach kleene, weeste doch, dass ick dir jern hab!" schreit er in sein mobiltelefon. "nee, ick sitz inna s-bahn, da will ick nich so schrein", schreit er weiter. allgemeines geräuschvolles schmunzeln unter den umsitzenden. "bin müde - nee, nich weil ick jesoffen hab ...!" ich schnaube los. um mich herum zucken die körper meiner mitreisenden vor unterdrücktem lachen.
am bahnhof neukölln steigt er aus - nicht ohne uns allen und seiner kleenen am anderen ende der leitung mitzuteilen, dass er vor lauter jeschwätz nu fast seine station verpasst hätte.
am bahnsteig schöneberg tanzt ein mann, um das kind auf dem arm der fremden frau neben ihm zum lachen zu bringen. es gelingt ihm.
am gleichen bahnhof steigt ein junger mann ein und setzt sich mit seinem husky auf den boden der bahn. die beiden scheinen eine angeregte unterhaltung zu führen.
plötzlich schreckt die junge frau, die mir gegenübersitzt, hoch, blinzelt verschlafen - wir scheinen ihre station aber noch nicht erreichet zu haben, denn sie macht die augen wieder zu und lässt ihren kopf zurück auf die brust sacken.
heidelberger platz - ich muss aussteigen.
27 minuten s-bahn.
bereits zwei stationen nach mir steigt ein älterer herr in die bahn und setzt sich auf den freien platz zu meiner rechten. zwischen uns ist ein klappplatz frei. er ist nach oben geklappt. wir haben noch nicht den nächsten bahnhof erreicht, da zückt der mann schon sein handy: "... ach kleene, weeste doch, dass ick dir jern hab!" schreit er in sein mobiltelefon. "nee, ick sitz inna s-bahn, da will ick nich so schrein", schreit er weiter. allgemeines geräuschvolles schmunzeln unter den umsitzenden. "bin müde - nee, nich weil ick jesoffen hab ...!" ich schnaube los. um mich herum zucken die körper meiner mitreisenden vor unterdrücktem lachen.
am bahnhof neukölln steigt er aus - nicht ohne uns allen und seiner kleenen am anderen ende der leitung mitzuteilen, dass er vor lauter jeschwätz nu fast seine station verpasst hätte.
am bahnsteig schöneberg tanzt ein mann, um das kind auf dem arm der fremden frau neben ihm zum lachen zu bringen. es gelingt ihm.
am gleichen bahnhof steigt ein junger mann ein und setzt sich mit seinem husky auf den boden der bahn. die beiden scheinen eine angeregte unterhaltung zu führen.
plötzlich schreckt die junge frau, die mir gegenübersitzt, hoch, blinzelt verschlafen - wir scheinen ihre station aber noch nicht erreichet zu haben, denn sie macht die augen wieder zu und lässt ihren kopf zurück auf die brust sacken.
heidelberger platz - ich muss aussteigen.
27 minuten s-bahn.
annablume - 23. Sep, 00:04