ausgebremst
ich bin eindeutig ein opfer der großstadt. nein, stimmt garnicht, ich liebe die großstadt, die großstadt ist nicht böse, ich halte nur mit.
ich will ja nicht abstreiten, dass ich nicht spazieren kann. ich laufe immer schnell. das mag daran liegen, dass ich in dieser großen stadt lebe, aber das glaube ich nicht, ich bin auch in der lustigen kleinen stadt schnell gelaufen, ich trödel einfach nur nicht gerne.
nun gibt es diesen magischen moment, in dem die berliner bahnen ihre türen öffnen. das ist der moment in dem plötzlich alle menschen schnell laufen, die türen könnten ja innerhalb eines bruchteils einer sekunde zuschnappen und uns alle zerquetschen. das ist der moment, den ich nicht verstehe.
die türen gehen also auf und alle strömen, wie in der tokioer u-bahn - nur umgekehrt, aus den wagen. kaum draußen wird aber schlagartig abgebremst und in den altbewährten trödel-modus geschaltet. man selber ist ja in sicherheit. das geschieht aber so unvermittelt, dass alle nachkommenden in diese schlagartig stehende masse reinrennen.
liebe berliner, behaltet doch diesen wundervoll ungeduldigen und zügigen bewegungsablauf noch einige schritte länger bei, damit es nicht immer zu diesem körperchaos kommt. besonders jetzt im sommer ist es schrecklich unangenehm zwischen einer muffigen oma und einem durchgeschwitzten haarigen muscle-shirt eingeklemmt zu werden!
am besten wäre vielleicht ein gesundes mittelmaß . . . ach dieses viel besungene "gesunde mittelmaß", ich wünschte, ich würde es mal treffen, das muss großartig sein!
ich will ja nicht abstreiten, dass ich nicht spazieren kann. ich laufe immer schnell. das mag daran liegen, dass ich in dieser großen stadt lebe, aber das glaube ich nicht, ich bin auch in der lustigen kleinen stadt schnell gelaufen, ich trödel einfach nur nicht gerne.
nun gibt es diesen magischen moment, in dem die berliner bahnen ihre türen öffnen. das ist der moment in dem plötzlich alle menschen schnell laufen, die türen könnten ja innerhalb eines bruchteils einer sekunde zuschnappen und uns alle zerquetschen. das ist der moment, den ich nicht verstehe.
die türen gehen also auf und alle strömen, wie in der tokioer u-bahn - nur umgekehrt, aus den wagen. kaum draußen wird aber schlagartig abgebremst und in den altbewährten trödel-modus geschaltet. man selber ist ja in sicherheit. das geschieht aber so unvermittelt, dass alle nachkommenden in diese schlagartig stehende masse reinrennen.
liebe berliner, behaltet doch diesen wundervoll ungeduldigen und zügigen bewegungsablauf noch einige schritte länger bei, damit es nicht immer zu diesem körperchaos kommt. besonders jetzt im sommer ist es schrecklich unangenehm zwischen einer muffigen oma und einem durchgeschwitzten haarigen muscle-shirt eingeklemmt zu werden!
am besten wäre vielleicht ein gesundes mittelmaß . . . ach dieses viel besungene "gesunde mittelmaß", ich wünschte, ich würde es mal treffen, das muss großartig sein!
annablume - 7. Jul, 19:21