Freitag, 18. April 2008

the homeless gigolo on the nightboat

eine überfahrt mit dem nachtboot in thailand die ist lustig, eine überfahrt mit dem nachtboot die ist schön, ja da kann man was erleben, ja da kann man etwas seh´n.
schön? - nö!
lustig? - ja, schon son bisschen, aber vor allem war das ein sehr seltsames erlebnis.
als wir um 20.30 uhr am pier von koh tao ankamen, machten wir uns erstmal schlau, wann und wo die fähre nach suratthani geht, da wollten wir nämlich hin. ablegeplatz gefunden, wunderbar, jetzt müssen wir nur noch auf das boot und uns ne wanzige matratze aussuchen. ähm, nö. unser ticket bringt uns nach chumpon. das ist ein gutes stück weiter nördlich. jetzt wollten wir aber von suratthani nach bangkok fliegen. drei mal hin und her telefoniert und von der dame der reisegesellschaft überzeugen lassen, dass uns in chumpon ein minivan abholt und schnellstmöglich nach suratthani bringt.
also andere anlegestelle. schade, das andere boot sah irgendwie besser aus. das boot nach chumpon erweckte spontane assoziationen wie deportation, menschenhandel oder sklavenverschiffung. aber aus welchen gründen auch immer - wir sind auf dieses boot geklettert und haben uns zwei eklige matratzen ergattert. ide laken auf den fiesen dingern ausgebreitet - schon war es ein wenig erträglicher. da lagen wir als und warteten auf die abfahrt. ich bin dann schon mal eingepennt. geweckt wurde ich von einem kleinen thai, mit fieser fahne, der sich quasi auf mich legte. der hatte es geschafft sowohl sich als auch seine olle noch zwischen mich und meinen direkten "bettnachbar" zu quetschen. naja gut, zwischen paula und meinen nachbar, ich zählte ja offenbar nich. fand ich nich so cool. hab ich auch versucht ihm klar zu machen. war ihm aber egal. im nu war der weggeknackt und hat mich stück für stück vollends von meiner matratze vertrieben. als er mir dann auch noch mein kopfkissen unterm schädel wegklauen wollte wurde es mir zu doof und mit erbarmungslosem gerüttel und geschicktem einsatz unserer taschenlampe haben es meine heldenschwester und ich tatsächlich geschafft den fiesen penetranten irren zu vertreiben. wir sind dann tatsächlich irgendwann mehr oder weniger heil in chumpon angekommen und da stand auch tatsächlich jemand um uns nach suratthani zu bringen.
wasn trip . . . !

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